Supreme Ular

Artikelnummer: SU-08

Kategorie: FAHRTENMESSER


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Beschreibung

Stahl: Y8A, XBG, WX-15, 54°RC - 58°RC
Gesamtlänge: 265 mm
Klingenlänge: 145 mm
Klingenbreite: 21 mm
Klingenstärke: 4,5 mm
Grifflänge: 120 mm
Griffbreite: 25 mm
Griffstärke: 20 mm
Gewicht: 120 g

Das Messer hat eine von Hand geschmiedete Damast-Klinge, die besonders hohe Schneidleistungen garantiert. Der Damast wird aus drei hochwertigen russischen Stahlsorten (Y8A, XBG, WX-15) gefertigt, in glühendem Zustand tordiert, von 54°RC bis 58°RC gehärtet und besteht aus 450 bis 650 Lagen.

Die Klinge ist mit dem Schutzzeichen von Vladimir Ivanov markiert. Drop-Point-Klinge mit interessanter Oberflächenbearbeitungsart macht den Eindruck eines altertümlichen Gegenstandes.

Der zwischen unpolierten kupfernen Handschutz und Griffknauf eingefaßten Griff aus ausgesuchtem Elchhorn gibt ein angenehmes und sicheres Griffgefühl. Jedes Messer ist ein einzigartiges Exemplar, weil es in der ganzen Welt keine gleichen Schaufelgeweihe gibt.

Das Messer wird mit dekorativem Lederfangriemen und hochwertiger Lederscheide geliefert.

Die nass geklotzte Lederscheide aus bestem Sattelleder ist selten schon in Form und Verarbeitung. Das Messer sitzt sicher darin, und beide bilden eine herrliche Einheit.

Die Klinge, Griff und Scheide sind in reiner Handarbeit erstanden.
Lieferung inkl. hochwertigen Geschenkbox aus Nußholz.

Über Supreme

"Wenn auch das Zentrum der russischen Messer-Industrie in Zlatoust am Ural liegt, so hat sich doch in St. Petersburg einer der besten Damastschmiede von Mütterchen Rußland niedergelassen.

Vor 30 Jahren wurde der ausgebildete Kunstschmied Vladimir Ivanov über seinen Großvater auf den berühmten Pavel Anosov aus Zlatoust und sein Buch über das Damast-Schmieden aufmerksam gemacht.

Ohne praktische Anleitung hat sich Vladimir als Autodidakt an das Thema herangewagt und seine Ansprüche an sich selbst und damit auch seine Fähigkeiten immer höher geschraubt.

Bei der Auswahl der Stähle wurde er von Metallurgisten Professor Igor Taganov beraten.

Heute verschmiedet Vladimir standardmäßig vier russische Stähle, einen Wälzlager-Stahl, einen Feder- und zwei Werkzeugstähle. Bei einem Kohlenstoff-Gehalt bis zu 1,05% und nur niedrigem Chrom-Gehalt sind seine Klingen nicht korrosionsbeständig und bedürfen entsprechender Pflege. Uns sind die einzelnen Legierungsbestandteile bekannt.

Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie er die rot glühenden Damast-Stäbe mit einer primitiven Handkurbel tordiert, um anschließend sechs dieser Torsionsbahnen nebeneinander zu legen und zu einer Klinge zu verschmieden.

Wer die Nähte im Klingenverlauf verfolgt, erkennt, dass sie parallel zu der Schneidenform verlaufen. Das bedeutet, dass jedes Damastpaket entsprechend der Klingen-Geometrie warm verformt werden muß.

Der Meister beherrscht den türkischen Damast wie wohl kaum einer seiner Zeitgenossen.

Eine weitere Besonderheit ließ ich mir von Vladimir zeigen, bevor ich darüber berichte:
Er härtet jede Klinge einzeln nach der alten japanischen Methode
YAKIKIRI:

Es ist eine Zonenhärtung, die im Ergebnis eine höhere Härte entlang der Schneide (62°RC) als bei dem Rest der Klinge (58°RC) erzielt. Bis auf die Schneide wird die Klinge in eine historisch überlieferte Masse eingepackt, die in 24 Stunden antrocknet und beim Abschrecken die Härtetemperatur langsamer absacken läßt als an der Schneide.

Jede Klinge wird einzeln und von Hand geschliffen; zuerst kommt der grobe Vorschliff, dann der mittelfeine und der Feinschliff, der sich spiegel-blank polieren läßt.

Auch bei der Heftbearbeitung oder dem Nähen des Etuis kommt keinerlei Maschine zum Einsatz.
Dies ist Aufgabe von Viktor Morev und seinen zwei Helfern.

Ich durfte zusehen, wie geschickt aber auch geduldig Viktor die schmalen Lederriemen miteinander verflochten hat mit einer verblüffenden Gleichmäßigkeit. Auch das Herausarbeiten der Figuren aus dem Leder für die Scheide habe ich noch nie zuvor gesehen.

Messer und Scheide stellen meisterliche Manufaktur im reinsten Sinn dar.

Jedes Messer trägt tief eingeprägt das Symbol von Vladimir Ivanov. Auch hier bietet er das Besondere: er sagt, dass es sich um eine keltische Rune für Glück handelt. Gleichzeitig kann man seine Initialen erkennen."

E.-W. Felix-Dalichow

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